Fenstergläser

Alles rund um das Passivhaus

Die Entwicklung der neuen Generation von Fenstergläsern machen Passivhäuser erst möglich: Das Gebäude selbst wird im Winter bei der tiefstehenden Sonne zum Sonnenkollektor. Dreischeiben-Fenstergläser mit Edelgasfüllung haben heute k-Werte von 0,7 W(m²K). Dieses rd. 32 mm dicke Glas hat die Hälfte des Wärmeverlustes einer 40 cm dicken Kalksandsteinwand! Der Wärmegewinn, der bei dieser Verglasung selbst bei diffusem Licht im Winter auf der Südseite tagsüber erzeugt wird, ist größer als der Wärmeverlust.

Randverbund der Glasscheiben
Zur Bestimmung des k-Wertes von Wärmeschutzgläsern wird unerklärlicherweise nur der mittlere Bereich der Scheiben gemessen. Erheblichen Einfluss hat jedoch der Randverbund: Ein Super-Wärmeschutzglas mit einem k-Wert von 0,4 W/(m²K) hat bei einer Scheibengröße von 60 x 60 cm nur noch einen k-Wert von 0,7, wenn die Scheiben mit dem herkömmlichen Aluminium-Abstandhalter verbunden worden sind. Dies ist nicht verwunderlich, denn Aluminium hat eine Wärmeleitzahl von 200 W/(mK). 

Wesentlich intelligenter ist bereits der "Thermix"-Abstandhalter aus co-extrudiertem Kunststoff/Edelstahl: Edelstahl hat eine Wärmeleitzahl von 26 W/(mk) und der verwendete Kunststoff 0,21 W/(mK).

Noch bessere Werte haben Voll-Kunststoff-Abstandhalter. Entscheidend ist nur, dass der Auftraggeber einen derartigen Randverbund vorschreibt: Denn ohne weitere Angabe erhält er den standardmäßigen Alu-Randverbund.

Fensterrahmen
Die marktführenden, bundesdeutschen Kunststofffenster mit großformatiger Stahlverstärkung haben einen k-Wert von 3,0, also einen Wärmedurchgang der viermal so groß ist wie beim k-0,7-Wärmeschutzglas. Derartige Fenster haben bei einer Außentemperatur von -10°C eine innere Oberflächentemperatur von nur noch +9°C. Neben der dann erfolgenden Tauwasserbildung muss die Temperaturdifferenz an anderer Stelle hinzugeheizt werden.

Für Passivhäuser müssen die Fensterrahmen-k-Werte um 0,8 W(m²/K) liegen. Dies kann erreicht werden durch die neueren Entwicklungen von Fenstern aus Polyurethan- Integralschaum oder anderen Kombinationen mit Isolierschaum.

Aber auch großvolumige Holzfenster mit Rahmenstärke um 100 mm und Mehrfachdichtung sind geeignet, wenn der Blendrahmen vollständig eingebaut wird.

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