Hier spricht Hellmann

Erfahrungen und Passivhaus-Tipps aus erster Hand

Der Bau eines Passivhauses ist eine ganz besondere Erfahrung. Gut, wer da einen Experten an seiner Seite hat, der all sein Wissen gerne teilt. Auf Fragen, Anregungen, Kritik und Lob wird Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann künftig an dieser Stelle antworten. Über einen Link führen wir Sie zum passenden Thema oder zu weiteren Hintergrundinformationen.

Vernunft vor Schönheit

Vernunft vor Schönheit


Fensterbänke können zur Schwachstelle in der Fassade werden.

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Immer machen wir die Erfahrung, dass sich Steinfensterbänke immer größerer Beliebtheit erfreuen, aber zu einer Schwachstelle Ihres Eigenheims werden können. Sie sind gerade auf Süd- und Westseiten extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, dass es hier leicht und häufig zu Schäden kommen kann. Die Folge: Wasser dringt über die Schadstellen in die Fassade - manchmal sogar bis nach innen.
Besser haben sich helle, weiße Fensterbänke aus Aluminium bewährt. Der Unterbau und die Abdichtung muss dabei natürlich genau so sorgfältig ausgeführt werden wie bei Steinbänken auch.

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24.08.2012: Nutzen Sie unsere Hinweise und Tipps

24.08.2012: Nutzen Sie unsere Hinweise und Tipps


Selbstbauherren gehen gerne ihren eigenen Weg. Das ist grundsätzlich zu unterstützen, aber: In manchen Punkten hilft es Ihnen, sich unsere Hinweise und Tipps zu Herzen zu nehmen. Und lassen Sie sich nicht durch unüberlegte oder falsche Aussagen anderer verunsichern.

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Als Ihr Hausbaupartner stehe ich Ihnen täglich mit Rat und Tat zur Seite. Dabei plane ich nicht nur Ihr Haus, ich begleite gemeinsam mit meinem Team den Bau Ihres Passivhauses, damit am Ende das für Sie optimale Ergebnis steht. Natürlich wollen sich gerade Selbstbauherren verwirklichen. Es wäre schlimm, wenn das anders wäre. Aber: In manchen Punkten kann ich nur immer wieder an Sie, liebe Bauherrinnen und Bauherren, apellieren, sich unsere Tipps und Hinweise zu Herzen zu nehmen. Das beginnt bei einer vernünftigen Planung für das Haus, setzt sich über Tipps zur Finanzierung fort und geht bis hin zu wichtigen Aspekten der Bausausführung, ganz besonders in Detailfragen. Nutzen Sie doch einfach unsere Erfahrungen und vertrauen Sie darauf. Sie werden schnell sehen, dass Sie entspannter und leichter ans Ziel gelangen und das Haus auch genau so funktioniert, wie es soll, nämlich als Passivhaus.

Abschließend noch eine Bitte: Lassen Sie sich nicht von Falschaussagen und/oder unüberlegten Bemerkungen Dritter verunsichern. Es gilt immer das, was Sie mit mir verabreden. Das betrifft zum Beispiel die Bezahlung des Bausatzes für Ihr Passivhaus. Sie müssen nicht im Voraus zahlen, das ist Quatsch. Sie zahlen, wenn der Bausatz an Ort und Stelle ist, und in der Regel erst dann, wenn Sie bereits ordentlich gesteckt haben. So sieht das in der Praxis aus. Und Sie dürfen sich darauf verlassen, dass das auch so bleibt.

In diesem Sinne, frohes Stecken und immer mutig ans Werk. Wir sind bei Ihnen.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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25.05.2012: Der zweite Mann im Bunde

25.05.2012: Der zweite Mann im Bunde


Es ist an der Zeit, einen Mann ins Rampenlicht zu stellen, der meine Philosophie und mein Handeln in absehbarer Zeit fortdenken und fortsetzen wird: Ralf Ottinger.

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Der Lauf der Zeit ist aus menschlicher Sicht schier unendlich, nicht aber die vom Menschen geschaffenen Zeiteinheiten und auch nicht unser Dasein. Ein Stück Ewigkeit aber steckt in jedem von uns, denn wir geben unser Wissen von Generation zu Generation weiter. So habe auch ich es bereits seit Jahren getan, und nun ist es an der Zeit, Ihnen jenen Mann zu benennen, der meine Arbeit in ein paar Jahren in meinem und in Ihrem Sinne fortführen wird. Ralf Ottinger hat sich nicht nur als exzellenter Profi vor Ort erwiesen, er ist flexibel, ein Vordenker, zertifizierter Passivhaus-Planer und äußerst hingebungsvoll wie auch wissbegierig. Wir arbeiten seit vielen Jahren zusammen, und inzwischen ist er stiller Teilhaber meines Unternehmens. In den nächsten Jahren übergebe ich ihm den Staffelstab, damit er das große Rennen für uns fortsetzen möge. Wer ihn noch nicht in sein Herz geschlossen hat, wird ihn lieben lernen, da bin ich sicher. Bis dahin stehe ich Ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Sobald der Staffelstab endgültig übergeben ist, erfahren Sie es an dieser Stelle.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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22.04.2012: Bücken muß sein

22.04.2012: Bücken muß sein


Der Innenputz ist Teil der lufdichten Ebene und damit sehr wichtig für die Qualität Ihres Passivhauses

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Die Qualität der Innenputzarbeiten ist entscheidend für die Funktion des Passivhauses. Der Innenputz soll nicht nur eine optisch ansprechende Oberfläche bilden. Der Innenputz bildet an den Außenwänden vor allem die luftdichte Ebene des Passivhauses. Nach unten wird die luftdichte Ebene von der Betonbodenplatte ausgebildet, nach oben durch die Betondecke oder die luftdichte Folie unter z.B. einer Holzbalkendecke. Sehr wichtig ist der Anschluß dieser Bauteile untereinander. Die Luftdichtigkeit wird durch den fugenfreien Anschluß des Innenputzes an die Bodenplatte und die Betondecke gewährleistet; Folien müssen eingeputzt werden. Oben an Deckenanschlüssen ist das in der Regel kein Problem. Für den Anschluß am Fußboden aber muß man sich bücken, das ist ein wenig mühsam und wird deshalb gern vermieden. Bestehen Sie aber auf einer genauen Arbeitsausführung und lassen Sie ggf. sofort nacharbeiten. Undichtigkeiten in diesem Bereich sind später unter dem Estrich und Fußbodendämmung verschwunden und nur mit großem Aufwand (Zeit und Kosten) wieder freizulegen für Nachbesserungsarbeiten. Aber geben Sie den Putzern bitte auch die Chance, ihre Arbeit ordentlich zu erledigen: Elektroleitungen müssen mit Abstand zur Wand auf dem Boden verlegt werden, damit der Anschlußbereich Wand/Bodenplatte auch bearbeitet werden kann.

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21.03.2012: Herzlichen Dank!

21.03.2012: Herzlichen Dank!


Unerwarteter Anruf nach 12 Jahren und tolle Bilder.

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An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an meinen Bauherren aus dem Taunus, der nach über 12 Jahren an mich gedacht hat.

Gewiß denken viele Bauherren auch nach langer Zeit nochmal an mich, aber dieser Bauherr hat mich dann auch sofort angerufen und mich nochmal seiner Begeisterung über sein fertiges Traumhaus versichert. Und er hat versprochen mir, Bilder zu schicken. Das tun auch viele und hier sind sie tatsächlich am nächsten Tag im Email-Fach gelandet. Vielen Dank dafür. So kann ich Ihnen auf diese Weise auch einmal Bilder von einem fertigestellten Traumhaus präsentieren.  

Meine Bitte an alle Selbstbauherren und -damen: Schicken Sie mir doch auch von Ihrem fertigen Haus ein paar schöne Bilder. Ich präsentiere diese hier gern dem interessierten Publikum.  

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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07.03.2012: Bautrocknung beschleunigen

07.03.2012: Bautrocknung beschleunigen


Besonders der Estrich bringt jede Menge Wasser in Ihr Passivhaus. Doch dieses Wasser soll möglichst rasch wieder aus den vier Wänden. Uns erreichen immer wieder Mails zu diesem Thema.

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Folgende Frage haben wir von unserem Bauherrn aus der Nähe von Dortmund erhalten:

"Hallo Herr Hellmann,

ich hoffe Ihnen geht es gut!? Wir bekommen jetzt am nächsten Wochenende den Innenputz und dann in ca. 2 Wochen später den Estrich ins Haus. Nun hatten wir vor, die Feuchtigkeit mit Bautrocknern schneller aus dem Haus zu bekommen. Können Sie uns hier evtl. einen Tipp geben, welche Leistung so ein bautrockner haben sollte? Vielen Dank vorab.

Gruß aus Dortmund"

Zur Beantwortung dieser Frage haben wir einen ausgesprochenen Experten, Ralf Prieß. Er verleiht Raumluftentfeuchter, kennt sich mit den wichtigen physikalischen Zusammenhängen bestens aus und hat entsprechende Erfahrungen. Grundsätzlich dies: Raumluftentfeuchter beschleunigen den Trocknungsprozess. Aber Achtung: Sie sollten dennoch mit Vorsicht agieren. Bei zu schnellem Feuchtigkeitsentzug kann Ihr Estrich im ungünstigsten Fall Risse bilden. Bevor Sie also loslegen, und Raumluftentfeuchter aufstellen, sollten Sie sich mit unserem Ralf Prieß in Verbindung setzen.
In diesem Sinne: Weiterhin gutes Gelingen allen unseren Bauherren.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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04.03.2012: Bitte gut behandeln.

04.03.2012: Bitte gut behandeln.


An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis in eigener Sache. Es geht um die für jeden Bauherrn wichtigen Richtstützen. Leider werden die nicht immer mit der geforderten Rücksicht behandelt.

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Es kommt immer mal wieder vor, dass Dinge auf einer Baustelle Schaden nehmen, keine Frage. Davon sind auch die Richtstützen betroffen, die Sie sich als Bauherr bei uns leihen können. Das werten wir als normalen Schwund. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass Bauherren die Stützen durch unsachgemäße Benutzung, unnötige Gewalt oder einfach nur durch Ungeduld beschädigen. In der Folge können diese Richtstützen nicht umgehend auf der nächsten Baustelle eingesetzt werden. Sie müssen mit einer Spezialbehandlung gereinigt und anschließend kostenintensiv repariert werden. An dieser Stelle muss ich explizit darauf hinweisen, dass die Reparaturen der Stüzten in solchen Fällen künftig zulasten der betroffenen Bauherren geht. Beachten Sie dabei bitte, dass wir Ihnen die Stützen auf Ihre Baustelle bringen, ganz gleich, wo die sich befindet, und sie auch wieder abholen. Seien Sie im Sinne der Gemeinschaft aller unserer Bauherren so fair: Behandeln Sie auch die Richtstützen so, als wären es Ihre eigenen. Vielen Dank.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann

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29.12.2011: Bestätigung

29.12.2011: Bestätigung


Wer ein Passivhaus baut, kann Fördermittel erhalten, zum Beispiel über die KfW. Doch die will ihre Gelder gut angelegt sehen.

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Ein Passivhaus wird zum Beispiel von der KfW gefördert, nicht einfach so, sondern auf der Basis bestimmter Ausführungsvorgaben. Diese setzt die Bank zunächst voraus, will nach Vergabe und Abschluss der Arbeiten aber einen Beweis sehen. Das passiert zum Beispiel in Form von Bildern und kurzen Erklärungen dazu. Diese Nachweise werden übrigens auch bei sogenannten Zahlungsabrufen fällig. Die KfW lässt sich schließlich noch von berufener Seite schriftlich bestätigen, dass alle Arbeiten den geforderten Normen und Standards entsprechend erledigt worden sind. Diese Bestätigung muss ich geben. Damit ich das aber kann, brauche auch ich Belege von Ihnen. Schließlich bin ich nicht täglich bei Ihnen auf der Baustelle, halte letztlich aber den Kopf für Ihre Arbeit hin, denn ein Nichteinhalten der geforderten Parameter und Ausführungen kann richtig teuer werden, nicht nur für Sie als Bauherr, auch für mich.

Eine Wahl haben Sie als Bauherr in diesem Fall nicht. Zu jedem Bauvorhaben gibt es eine entsprechende Wärmeschutzberechnung (einen Energiepass) nach EnEV. Den erstellt unser Energieeffizienz-Experte Ralf Ottinger. Ich überreiche Ihnen die Berechnung letztlich. Diese Berechnung enthält immer die genaue Ausführung der Dämmung sowie die geforderten Werte der entsprechenden benötigten Materialien. Wenn Sie sich exakt daran halten und alle Vorgaben ganz genau umsetzen, kann in der Regel nichts passieren. Sollten Sie zweifeln, reicht ein Telefonat oder eine E-Mail. Ich stehe Ihnen zur Verfügung.

Fazit: Schicken Sie mir bitte regelmäßig Bilder von Ihren Baustellen. Informieren Sie mich über den Fortgang der Arbeiten. Dann kann ich im Ernstfall eingreifen, bevor das Kind in den Brunnen fällt. Ohne Ihre Belege bin ich allerdings nicht in der Lage, die fachgerechte Ausführung gemäß KfW-Richtlinien und EnEV-Vorgaben zu bestätigen. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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10.11.2011: Es geht Schlag auf Schlag

10.11.2011: Es geht Schlag auf Schlag


Die Infa 2011 in Hannover ist erst wenige Tage Geschichte, und schon geht es hier Schlag auf Schlag.

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Fünf Bauherrenfamilien waren bereits bei mir, weitere haben sich schon angekündigt, und ein Ende ist natürlich nicht abzusehen. Das wäre in der Tat traurig. Fakti ist aber: Diese Zahlen sind Resultate der Infa 2011 in Hannover. Fakt ist auch: Ich führe alle diese Gespräche auf einem enorm hohen Niveau. Das heißt: Unsere Interessenten haben ernsthaft vor, ein Passivhaus in Eigenleistung zu bauen. Das ist keine Selbstversändlichkeit. Immerhin hatten in den letzten Jahren die Vorbehalte unserer Bauweise und der Passivhausphilosophie im Allgemeinen gegenüber nach wir vor Bestand. Inzwischen wendet sich das Blatt: Die Menschen erkennen die Chance und ihre eigene Verantwortung. Und das ist auch gut so.

In diesem Sinne sehe ich gelassen auf die kommende Zeit und freue mich auf viele sehr interessante Gespräche mit Ihnen.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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27.06.2011: Einspruch!

27.06.2011: Einspruch!


Wer selber baut, will sein Werk zeitnah vollenden und in Beschlag nehmen. Aber: Achten Sie etwas auf Zeiten, damit die Nachbarschaft nicht von Beginn an unnötig strapaziert wird.

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27.06.2011
Einspruch, Herr Nachbar!

Wenn sich der Nachbar von den Arbeiten auf einer Baustelle gestört fühlt, kann das manchmal zu Irritiationen führen, ob nun berechtigt oder nicht. Ein gewisses Fingerspitzengefühl ist also gefragt, geht es um die Intensität und Dauer der Arbeiten. Bei Offenbach hat sich nun ein Nachbar beschwert, weil er seine Ruhe an einem Dienstag um 19.30 Uhr gefährdet gesehen hat. Die Betonierarbeiten am Obergeschoss des großen Passivhauses liefen, und das geht nicht ohne einen gewissen Lärmpegel über die Bühne. Geht man davon aus, dass ein Bauvorhaben nun eine Ausnahmesituation ist, so klingt der Einspruch um 19.30 Uhr, und das noch sozusagen mitten in der Woche, nicht berechtigt. Allerdings sollten Sie hier beide Seiten betrachten. Frage: War der Nachbar vielleicht während des gesamten Tages im Hause? Ist er Schichtarbeiter, der nun seine Ruhe benötigt? Und so weiter. Der Bauherr hat natürlich das berechtigte Interesse, besonders die Betonierarbeiten möglichst zügig zum Ende zu bringen. An dieser Stelle rate ich meinen Bauherrn immer zur Besonnenheit. Aus einem einfachen Einspruch an einem normalen Dienstag kann irgendwann ein handfester Nachbarschaftskrieg werden, dann nämlich, wenn die Missgunst des Nachbarn herausgefordert wird. Es ist ärgerlich, das stimmt. Und vor dem Gesetz hätte die Beschwerde keinen Bestand. Der Friede am Gartenzaun allerdings kann deutlich mehr wert sein, als ein eingehaltener Zeitplan.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

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22.06.2011: Pflichtaufgabe

22.06.2011: Pflichtaufgabe


Ein Passivhaus ohne Verschattung wird im Sommer schnell nicht nur etwas zu warm. Darum gilt: Planen Sie die Verschattung von Beginn an ein - auch finanziell. Sie ist PFLICHT!

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22.06.2011
Verschattung ist Pflicht.

Wird es in einem Haus ohne Heizung auch nicht zu kalt? Reicht denn die Sonne aus? Brauchen wir nicht doch eine Heizung, nur so, für den Notfall? Diese Fragen tauchen immer mal wieder auf, wenn es um das Thema Raumlufterwärmung im Passivhaus geht. Dabei ist es nur einleuchtend, dass ein richtig gut gedämmtes und luftdichtes Haus kaum mehr Wärmeenergie frei gibt. Diese Tatsache wirft eine viel wichtigere Frage auf: Wie schütze ich mein Haus und mich vor Überhitzung? Doch diese Frage wird gerne ausgeklammert. Überhitzung? Wie soll das denn passieren? Nun, ganz einfach: Ihr Haus ist enorm gut gedämmt und mit größeren Fensterflächen nach Süden und Westen ausgestattet. Durch diese Fenster gelangt sehr viel Wärmeenergie der Sonne in Ihr Haus. Und das gibt diese Wärme nur ungern wieder her. In logischer Konsequenz müssen Sie die Sonne von Zeit zu Zeit aussperren. Und das funktionirt alleine durch die richtige Verschattung.

Nun kann man auf verschiedenen Wegen für Verschattung sorgen. Mancher nutzt einen Balkon als bauliche Verschattung der Fenster im Erdgeschoss. Andere setzen auf Rolläden. Doch die verdunken zugleich das Haus, ein sehr unangenehmer Zustand, weill amn sicht trotzdem im Haus aufhalten. Die Lösung sind Raffstore oder auch andere Formen von textilem Behang. Diese Variante der Verschattung ist in der Regel auch günstiger als Rolläden an den Fenstern.

Fazit: Denken Sie weniger über mögliche Erfrierungserscheinungen nach.Viel wichtiger, weil durchaus wahrscheinlicher, ist der Schutz gegen ein Überhitzen des Hauses. In diesem Sinne: Verschatten Sie Ihr Haus wirtschaftlich und senken Sie so Ihre Baukosten weiter.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

Verschattung für Ihr Passivhaus,
damit Sie nicht ins Schwitzen geraten.

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20.06.2011: Schwerer Unfall

20.06.2011: Schwerer Unfall


Auf einer Baustelle passieren schnell und unverhofft Unfälle. Davon sind auch unsere Bauherrinnen und Bauherren nicht ausgeschlossen. Wenn Sie aber bestimmte Regeln befolgen, minimieren Sie das Unfallrisiko.

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Es hätte alles noch schlimmer kommen können.

Diesen Tag wird unser Bauherr niemals vergessen. 42 Meter Erdwärmetauscher waren verlegt, aufgrund der vorgegebenen Anfangshöhe für das Rohr war der Graben  für den Tauscher tiefer als gewöhnlich. 42 Meter passiert nichts, doch damm stürzt eine Seitenwand des Grabens ein und begräbt den Bauherrn bis zu den Fingerspitzen. Nur das schnelle Eingreifen des Baggerfahrers rettete ihm für den Moment das Leben. Denn der Mann legte den Kopf des Bauherrn sehr zügig frei. Luft zum Atmen, was angesichts der Erdmassen, die den Kröper umschlungen, nicht wirklich funktionierte. Die Feuerwehr brauchte zwei Stunden, um unseren Bauherrn aus seinem beinahe Grab zu befreien. Er trägt einen massiven komplexen Schädelbasisbruch davon und muss vier Wochen im Krankenhaus verbringen. Es folgen sechs Wochen Reha und weitere zwei Monate Zwangspause. Zurück bleiben eine beidseitige Gesichtslähmung sowie Hörprobleme.

Dieses Unglück hatte auch Folgen für das Bauvorhaben selber: Die Wasserpumpe, die normalerweise die Baugrube entwässern sollte, wurde beim beschriebenen Unfall auch verschüttet. Kurz nach dem Unglück zog ein Unwetter auf und es folgte Unglück Nummer 2. Wasser konnte in das Haus eindringen, und den fast abgetrockneten Estrich vollkommen durchfeuchten, und nicht nur den. Zweieinhalb Monate hat das Abtrocknen gedauert, trotz Gebläsetrocknung.

Liebe Bauherrinnen und Bauherren, dass ich Ihnen diese Geschichte aufschreibe, hat nur einen Grund: Ich möchte Sie dringend auf die Unfallverhütung auf Ihrer Baustelle hinweisen. Hier nun ein paar Aspekte:

1. Arbeiten Sie niemals alleine auf der Baustelle. Es kann Ihnen im Notfall kein Mensch helfen, wenn nicht jemand Ihren Hilfeschrei hört, zu dem Sie aber nicht unbedingt kommen.

2. Sichern Sie im Zweifel tiefe Gräben und Baugruben gegen Abrutschen ab. Dafür gibt es entsprechendes Gewebe.

3. Nutzen Sie die volle Auflagebreite der Richtstützuen für Gerüstbretter, um einen stabilen Stand und einen sicheren Lauf zu garantieren.

4. Arbeiten Sie nicht ohne Arbeitsschutzschuhe. Bei Überkopfarbeiten sollten Sie einen Helm tragen.

5. Sichern Sie die Gräben und Baugruben so ab, dass niemand hineinstürzen kann.

6. Ihr Bautreppe sollte ein Geländer haben.

7. Kellertreppenöffnungen und andere Schächte sollte Sie mit einem provisorischen Geländer absichern.

8. Füllen Sie Ihre Baugrube zeitnah wieder an, damit Sie eine mögliche Sturzhöhe verringern.

9. Balancieren Sie niemals ungesichert auf Mauern und Dächern herum.

10. Denken Sie an die Sicherheit Ihrer Helfer.

11. Denken Sie auch ein eine eventuelle Schutzbrille oder Schutzhandschuhe.

Es gibt noch viele weitere Aspekte zum Arbeitsschutz auf Ihrer Baustelle. Wenn Sie die wichtigsten Dinge beherzigen, minimieren Sie das Unfallrisiko, und Ihr Bauvorhaben wird zur Traumerfüllung, nicht zum Schrecken.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.

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13.06.2011: Beratung per E-Mail

13.06.2011: Beratung per E-Mail


Nicht immer können Experten von uns auf den Baustellen vor Ort sein. Trotzdem haben Sie zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, sich Fachinformationen aus erster Hand zu besorgen - bei uns direkt, vie E-Mail. Lesen Sie hier mehr dazu.

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13.06.2011
Fachberatung per E-Mail

Die folgenden Zeilen betreffen das Passivhaus bei Wildeshausen. Unser Bauherr hat, wie es viele andere auch tun und tun sollen, Fachfragen anhand einer Fotodokumentation gestellt. Herr Hellmann antwortet umgehen darauf. Es ging hier um die richtige Ausführung bei der Rohrdurchführung in das Haus.

Die Frage des Bauherrn lautete:

"Hallo Herr Hellmann,

wir haben noch eine Frage zu den Hauseinführungen (Lüftungsanlage und Strom/Wasser/Telefon) in unseren Keller. Gestern haben wir mit Herrn Priess diesen Einbau nicht mehr durchführen können. Anbei senden wir Ihnen daher zwei Fotos, wie wir es nun gelöst haben. Können wir das so lassen? Wir würden jetzt noch die Ränder mit Bauschaum abdichten. Müssen wir sonst noch etwas beachten?
Am Dienstag sollen die Wände verfüllt werden, so dass wir noch vorher wissen müssten, ob wir noch etwas ändern müssen.

Viele Grüße aus Wildeshausen,
xxx"

Und das ist die Antwort von Herrn Hellmann:

"Hallo und guten Morgen am Sonntag.
Leider kann ich aus den Fotos nicht so richtig ersehen, ob Sie noch genügend Bodenüberdeckung über den Rohren haben. Wie tief also die Rohre letzlich, wenn Ihr Gelände fertiggestellt ist, tatsächlich liegen. Das interessiert die Verleger der Zuleitungen ins Haus am meisten. Die Rohre müssen auch bestimmte Abstände voneinander haben. Das ist immer beim jeweiligen Versorger zu erfragen. Ansonsten sieht das recht ordentlich aus, wie Sie die Rohre gesetzt haben. Selbstverständlich müssen Sie sie sehr sorgfältig ausschäumen.

Ist der Erdwärmetauscheranschluß ins Haus, in der richtigen Tiefe ? Das heißt, er sollte mit Erde überdeckt sein, beginnend mit ca. 1,50 und 1,80 m an der tiefsten Stelle. Das wird Ihnen aber sicherlich Herr Priess gesagt haben.  Er ist der absolute Spezialist, gerade was die Erdwärmetauscher betrifft und er ist, im Gegensatz zu mir, eigentlich immer zu erreichen. Leider sieht er nur sehr selten in seine e-mails.

Mit freundlichen Grüßen
und einen schönen Restsonntag noch
wünscht Ihnen Ihr E.-R. Hellmann"

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31.12.2010: Preisfrage Passivhaus

31.12.2010: Preisfrage Passivhaus


Was kostet ein Passivhaus? Gegenfrage: Was kostet Ihr Traumauto mit allen Extras und Sonderbauteilen, die nicht gelistet sind? Na? Genau: Den Preis können Sie erst erfahren, wenn Sie exakt definiert haben, was Sie nun wollen. So sieht das auch bei einem Passivhaus aus. Lesen Sie hier mehr dazu.

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„Was kostet denn der Quadratmeter bei Ihnen?" „Was würde ein Haus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche kosten?" „Warum finde ich hier keine Preise zu Ihren Häusern? - Solche und ähnliche Fragen lese und höre ich nahezu täglich.

Heute werbe ich um Ihr Verständnis dafür, dass ich Ihnen keine konkrete Antwort darauf gebe. Selbstverständlich lässt sich der Quadratmeterpreis für unsere Elemente nennen. Der hat sich seit Jahren nicht verändert. Doch ein Passivhaus von uns ist tatsächlich so einzigartig, wie unsere Bauherren selber. Denn nur die entscheiden über Größe, Architektur, den Anteil der Eigenleistung, die Auswahl weiterer Baustoffe und die Auswahl der Gewerke.

Wir können nur aus Erfahrungen berichten, Ihnen den Preis für ein Haus nennen, das mit uns gebaut worden ist. Aber auch der könnte sich bei Ihnen ganz anders darstellen, weil jedes Detail ein Stück Individualität ist, vom ersten Tag an, selbst dann, wenn Sie exakt das gleiche Haus bauen würden.

Fakt ist: Wir haben die Kosten für unsere Bauherren natürlich im Blick. Fakt ist auch: Bevor es konkret wird, kennen sie den Preis für Ihr Haus. Aber Vorsicht: Es kommt dann darauf an, dass Sie sich exakt an das halten, was geplant ist. Weil aber unsere Bauherren absolut souverän sind, kann sich der Preis für ein Haus selbst während der Bauphase verändern, und zwar in beide Richtungen.

Fazit: Sie, liebe Interessentin, lieber Interessent, entscheiden nicht nur über Ihr künftiges Haus, sondern auch über den Preis. Und wir stehen Ihnen in allen Belangen zur Seite.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

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06.04.2011: Erste Wahl.

06.04.2011: Erste Wahl.


Wer selber baut, ist ein selbstbestimmter Mensch. Keine Frage. Und darum dürfen Sie auch selber festlegen, welche Art von Lüftungskanälen Sie in Ihrem Passivhaus verbauen möchten. Aber: Manchmal ist es auch gut, einfach unseren Empfehlungen zu folgen. Sie basieren auf fundiertem Fachwissen und einem sehr großen Erfahrungsschatz.

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Wir haben Bilder von einem unserer Bauherren erhalten. Eines zeigt die ausgewählten Lüftungskanäle. Sie sind flach und passen sozuagen auch in sehr dünne Wände hinein. Das sehen wir nicht wirklich gerne. Warum? Nun, die flachen Kanäle haben einen kleineren Luftdurchfluss, und: Es kann passieren, dass sich kleine Partikel und Erreger absetzen. Die stammen nicht etwa aus der frischen Luft, sondern aus der Abluft. Der Haken: Die Anlage wird die Luft irgendwann nicht mehr komplett reinigen können. Wir empfehlen unseren Bauherrn die runde antistatischen Kanäle mit antibakterieller Nanobeschichtung. Diese garantieren eine rundherum saubere Luft, und zwar auf Dauer. Aber: Wir schlagen nur vor. Realisieren müssen das unsere Bauherrn. Übrigens: Selbst die Hersteller der Lüftungsanlagen empfehlen inzwischen unsere erste Wahl.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

Hellmann varioform-haus,
Passivhäuser konsequent weiterdenken.

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28.12.2010: Garage oder Schuppen

28.12.2010: Garage oder Schuppen


Garagen dürfen eine maximale Länge und Höhe nicht überschreiten. Bevor Sie also eine rieisige Garage bauen wollen, überlegen Sie, ob eine normale Garage mit angesetzten genehmigungsfreiem Schuppen sinnvoll sein könnte. Lesen Sie mehr dazu.

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Garagen dürfen nicht unendlich goß sein.
Eine vernünftige Garage, großzügig angelegt und recht geräumig, gern schön lang ... Geht sowas? Nun, für Garagen gibt es eine Sonderverordnung. Und die legt fest: Garagen dürfen maximal 9 Meter lang sein, und zwar inklusive Dachüberstand und so weiter. Auch, wenn wir tolle Passivhäuser bauen: An diese Verordnung müssen wir uns halten. Zusätzlich werden Garagen übrigens noch in der Höhe beschränkt. Wer seine Garage also als Abstellraum für Fahrräder und Gartengeräte nutzen will, sollte sich überlegen, ob nicht eine normale Garage mit später angesetztem genehmigungsfreien Schuppen sinnvoller ist.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

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05.12.2010: Trockenbau und Wärmebrücken

05.12.2010: Trockenbau und Wärmebrücken


Der Trockenbau in einem Passivhaus beschäftigt unsere Bauherren immer wieder neu. Entstehen dann Wärmebrücken, und wie sind die zu vermeiden. Hier eine Antwort vom Maurermeister persönlich.

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Eine Frage, die uns immer mal wieder gestellt wird, betrifft den Trockenbau, das heißt den Innenausbau für ein Passivhaus. Wir empfehlen stets, die nicht tragenden Wände im Haus nicht mit unserem Bausystem zu errichten, sondern in Trockenbauweise.
Die Frage lautete: „Der Trockenbau im EG müsste ja auf die Bodenplatte aufgebaut werden, oder? Dann würde man sich jedoch eine Kältebrücke bauen. Wie geht man am besten vor?"

Antwort: „Wenn Sie den Trockenbau mit Holz Unterkonstruktion erstellen, bilden sich keine Wärmebrücken. Sie sollten nur unbedingt mit der s.g. Dampfsperre auf der Stahlbetonsohle beginnen. Dafür ist eine spezielle Folie entwickelt worden."

Herzlichst
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

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