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FAQ

Was ist ein Passivhaus? Kann ich das auch? Fragen und Antworten finden Sie hier.

Was ist ein Passivhaus?

Der Begriff Passivhaus und die technische Definiton wurden vom Passivhausinstitut der Uni Darmstadt entwickelt.

Grob gesagt, erwärmt sich das Haus durch passive Gewinnung von Sonnenenergie durch südwärts gerichtete Fenster und die im Haus entstehende Abwärme durch die Benutzung. Da die so zu gewinnenden Wärmemengen nicht sehr groß sind, darf der Wärmeverlust der Gebäudehülle auch nur sehr gering sein. Das wird durch eine hocheffiziente Wärmedämmung der Wände, Boden und Dach erreicht, hochwärmedämmende Fenster und Rückgewinnung der Wärme aus der Lüftungsluft.

Aber auch die Form des Gebäudes, der Standort mit den dazugehörigen Klimabedingungen und ggf. Einschränkungen durch Verschattungen spielen eine wesentliche Rolle.

Eine besondere Rolle spielt auch die Nutzung des Hauses durch die Bewohner. Ideal sind nach der Definition des Passivhausinstitutes 35 m² pro Bewohner. Wenn deutlich mehr Wohnfläche pro Bewohner vorhanden ist, geht das Konzpet nicht mehr voll auf und die Wirtschaftlichkeit des Passivhauses wird schlechter.

 

Warum Passivhaus?

Vor dem Hintergund der Problematik der Klimaerwärmung durch CO2 Ausstoß und dem allgemeinen Gedanken der nachhaltigen Bewritschaftung der Ressourcen unseres Planeten entwickelte das Passivhausinstitut Darmstadt seit den 1990er Jahren das Konzept des Passivhauses. 

Die Idee dabei ist, die zur Verfügung stehenden Flächen in Deutschland so zu verteilen, daß ausreichend Wohnraum pro Kopf zur Verfügung gestellt wird und dieser Wohnraum nachhaltig, also CO2-neutral beheizt werden kann. Dafür wurde damals Holz als nachwachsender Rohstoff zu Grunde gelegt. Gleichzeitig sollte eine Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu den damals geltenden Gebäuden gegeben sein.

Das klassische Passivhaus setzt deshalb auf eine extreme Verringerung des Wärmverlustes durch die Außenhülle und die erforderliche Lüftung, so daß zusammen mit der passiven Gewinnung eine Reduzierung des Energiverbrauchs für Heizung um 90 % Gegenüber dem Gebäudebestand erreicht wird.

Dadurch entsteht über die Lebenszeit betrachtet (50 Jahre) eine für das Passivhaus positive wirtschaftliche Bilanz aus eingesparter Heizenergie.

Genauso wichtig ist natürlich die eingesparte Menge an CO2-Emissionen. Die Gefahren, die aus der Erwärmung der Erde entstehen für die Existenz unsere Enkel und Urenkel sind nicht mehr ernsthaft zu bestreiten. Und auch jetzt schon kommen die Kosten der Erderwärmung in Form z.B.  höherer Versicherungskosten bei jedem Einzelnen an.

Welche Vorteile hat das Passivhaus?

Abgesehen von dem guten Gefühl einen eigenen Beitrag gegen die Klimaerwärmung zu leisten, bietet das Passivhaus und die Passivhaustechnologie auch einen ganz realen Komfortgewinn.

Unangenehme Zuglufterscheinungen durch undichte Fenster und Türen und "atmende" Wände entfallen. Auch die Zuglufterschienungen durch die sogenannte "Konvektionswalze" der Heizungsluft entfällt. Durch die annähernd gleiche innere Oberflächentemperatur Temperatur aller Außenflächen entsteht eine deutlich höhere Behaglichkeit.

In Gebäuden mit herkömmlichen Dämmstandard der Außenflächen müssen die deutlich geringeren Oberflächentemperaturen der Innenräume durch technische Maßnahmen kompensiert werden. Heizkörper müssen unter Fenstern positioniert werden, damit die relativ kältere Fensterscheibe durch einen Warmluftvorhang abgeschirmt wird. Außenwände und besonders Ecken müssen von Schränken frei bleiben, damit genug Wärme zugeführt wird. Sonst kann es zu Schimmelbildung kommen.

Diese Probleme entstehen im Passivhaus durch die gute Dämmung nicht. Die erforderliche Restwärmezufuhr ist an keinen Ort gebunden und kann in beliebiger Form zugeführt werden.

Schimmelbildung hinter Schränken und in Ecken ist so gut wie ausgeschlossen. Aber auch im Passivhaus kann es schimmeln, zum Beispiel im Kühlschrank oder im Brotkorb. Das hat aber meistens andere Ursachen, die mit dem Passivhaus nichts zu tun haben.

Die Luftqualität ist im Passsivhaus sehr gut durch den unabdingbaren Einsatz einer Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Anlage lüftet rund um Uhr und sorgt für staubarme und bei Bedarf auch pollenfreie, frische Luft im Gebäude. Ein Vorteil nebenbei: Fenster können geschlossen bleiben. Lärm, Staub und lästige Insekten bleiben ausgesperrt.

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  • Planetenring 5
  • 30952 Ronnenberg

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